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    <title>Italienisches Tagebuch</title>
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    <title>Italienisches Tagebuch</title>
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    <title>Gedanken über die Altersfürsorge</title>
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    <description>Altersfürsorge - was ich darunter verstehe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles was ich über Jahre hinweg über dieses Thema gelesen hatte, bekommt erst heute, wo ich selber versorgt werde, seinen richtigen Stellenwert. Da wurden und werden weiterhin die schönsten Projekte gemacht, aber allen fehlt es meiner Ansicht nach an der Hauptsache, nämlich Herz und menschliche Wärme. So werden z.B. sämtliche kleine Extraserviceleistungen in Minuten abgerechnet wie man überhaupt das Gefühl hat, das ganze Leben der Alten richtet sich nur noch nach der Stoppuhr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bin ich froh, dass ich in einer Einrichtung leben darf, in der ich ein wahres Zuhause gefunden habe. Natürlich verfüge ich nicht mehr über den Wohnraum, den ich früher hatte. Aber dafür muss ich mich auch nicht mehr um irgendwelche häuslichen Arbeiten kümmern. Solange ich noch für mich kochen kann und will, tue ich das, aber sollte mir dies nicht mehr möglich sein, besorgt das jemand anderes für mich. Wie übehaupt alles, was ich nicht mehr selber erledigen kann, von anderen übernommen wird. Nicht nur helfen die Insassen unserer Wohngemeinschaft sich gegenseitig, sondern wenn nötig springen jüngere Ehrenamliche ein. Das betrifft momentan vor allem das Sauberhalten der Wohnung, das Kochen, wo es erwünscht ist wie auch Besorgungen jeder Art. Jede Hilfeleistung wird mit Freundschaftlichkeit und Herzlichkeit gewährt. Man fühlt sich geborgen und angenommen wie in einer großen Familie. Irgendwelche Zwänge werden nicht auferlegt. Man fühlt sich als freier Mensch, was aber auch beinhaltet, dass man es selber nie an Respekt, Rücksichtname und Feinfühligkeit oder besser gesagt an Empathie fehlen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fortsetzung folgt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 jako20</dc:rights>
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  <item rdf:about="http://jako201.twoday.net/stories/3156913/">
    <title>&#368;ber das Altwerden - wo und wie</title>
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    <description>&#368;ber dieses Thema reden alle immer VORHER, nachher meldet sich kaum noch ein Betroffener zu Wort. Jedenfalls sind mir solche Berichte im Internet nicht bekannt. Nur im realen Leben habe ich immer wieder erfahren, wie die alten Menschen sich fühlen, wenn sie ihr gewohntes Leben aufgegeben haben und in irgendeiner Struktur untergekommen sind. Glückliche und zufriedene Menschen waren nicht darunter. Damit will ich nicht sagen, dass es solche  unter ihnen nicht gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor einigen Tagen las ich in einem Forum, dass man sich dar&#368;ber unterhielt, WO man am besten seine letzten Jahre verbringt. Zum Beispiel in einer Großstadt oder auf dem Lande. Als ich vor einigen Jahren anfing, mich ernsthaft mit diesem Problem zu befassen, dachte ich außerdem über die verschiedenen Unterbringungsmöglichkeiten nach wie Heim, Senioren-WG, betreutes Wohnen, Alleinbleiben mit organisierter Nachbarschaftshilfe und andere. Entschließen konnte ich mich nicht. Selbst, als mir angeboten wurde, hier am &quot;See&quot; in eine betreute Alten-WG zu ziehen, war ich trotz der liebevollen Atmosphäre noch nicht 100% sicher, dass ich das wollte. Erst nach zwei unglücklichen Stürzen war mir klar, dass ich mein Leben würde  ändern müssen und meine Wahl fiel auf den &quot;See&quot;, wo man mich ja schon so freundlich aufgenommen hatte und dort in der Nähe auch viele Freunde aus früheren Jahren leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der unzähligen Umzugsvorbereitungen war ich noch guter Dinge, sebst wenn es mir klar war, dass ich auf viele liebgewordenen Gegenstände würde verzichten müssen. Obwohl ich kaum Hilfe hatte, ging alles reibungslos über die Bühne, und als ich zum abgemachten Termin am See ankam, war für mich die Welt noch in Ordnung. Zwar musste ich vorläufig mit einem kleinen Zimmer vorlieb nehmen, aber eine größere Wohnung war mir in Aussicht gestellt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich den ersten Abend zwischen Koffern,Truhen und Kisten versuchte einzuschlafen, wurde mir bewusst, dass nun nichts mehr so wie früher war und das war ein Schock. Ich hatte mein Leben geliebt und hätte immer so weiter leben wollen. Es war zwar einfach, aber weitgehend sorgenfrei. Ich konnte tun und lassen was ich wollte und das Alleinleben bedeutete für mich, frei in allen meinen Entscheidungen zu sein. Und nun saß ich plötzlich in einem viel zu kleinen Zimmer, wusste nicht wohin mit meinen Sachen und - war nicht mehr allein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein das Zusammenleben mit anderen Menschen, die man entweder gar nicht oder, so wie ich, nur flüchtig kennt, will gelernt sein. Da kommt es vor allem darauf an, dass man sich anpasst ohne dabei die eigene Identität zu verlieren. Sein eigenes Ego zurücksetzen, ohne deshalb auf den eigenen Lebensstil zu verzichten. Dazu braucht es eine gehörige Portion Demut und Empathie. Aber, wenn man fest entschlossen ist, die Gemeinsamkeit zu einem Erfolgserlebnis zu machen, dann schafft man es. Auch wenn man der oder die Einzige ist, der/die die dafür nötige mentale &quot;Arbeit&quot; macht. Macht man sie gut, dann ziehen die anderen mit. Und wo vorher jeder nur an sich selber dachte, wird plötzlich das Zusammensein zu einem ständigen und ganz selbstverständlichen Geben und Nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat man diese so ungewohnte Aufgabe geschafft, merkt man, dass alle anderen Veränderungen und Einschränkungen an Bedeutung verlieren. Sicher, es wurden Türen geschlossen, d.h. gewisse Gewohnheiten oder Möglichkeiten fallen weg, aber sie werden nur durch andere ersetzt, die mindestens ebenso schön, wichtig oder bereichernd sind. Wichtig ist, dass man fexibel ist und nicht der Vergangenheit nachtrauert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich persönlich habe ein paar Monate gebraucht, um mein altes &quot;Kleid&quot; abzulegen um in ein neues zu schlüpfen, in dem es mir jetzt pudelwohl ist. Ich bin froh und dankbar, dass ich die Kraft gefunden habe, mir ein neues Leben aufzubauen, in dem mir zwar jede Hilfeleistung (Arzt und Zahnarzt, Friseuse, Fußpflege und Betreuung im Haus, Wellnesscenter und Supermarkt mit hauseigenen Bioprodukten nebenan), geboten wird, aber dass ich noch in aller Selbständigkeit führen kann. Vor allem sehe ich mein neues Zuhause nicht als &quot;Wartezimmer&quot; des Unvermeidlichen (wie die meisten alten, versorgten Menschen es tun), sondern als einen Lebensabschnitt, dessen Geschichte noch geschrieben werden muss und zwar von mir. Um das tun zu können, muss ich mir mein Wohlbefinden durch einen gesunden Lebensstil erhalten. Und der fängt im Kopf an. Bei meiner Einstellung zu den Menschen und zu dem, der meines Erachtens alles lenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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    <dc:date>2007-01-08T13:32:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://jako201.twoday.net/stories/3126570/">
    <title>Wunderbare Heilungen</title>
    <link>http://jako201.twoday.net/stories/3126570/</link>
    <description>Gestern erzählte mir meine Freundin Sabrina, wie sie vor Jahren auf wunderbare Art am &quot;See&quot; geheilt worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ihre Geschichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war vor 12 Jahren, als ich sehr krank wurde und das Bett kaum noch verlassen konnte. Mein rechter Arm und die rechte Hand waren vollständi gelähmt. Der ärztliche Befund lautete: eine faustgroße Neubildung in der Lunge. Man gab mir nur noch wenige Monate Lebenserwartung. Da alle Therapien und Kuren erfolglos waren, verzichtete ich auf weitere Behandlungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meiner Verzweiflung bat ich um ein Gespräch mit Maria di Gregorio, der damaligen Leiterin des Zentrums &quot;Lago di Montecolombo&quot;, die ich kennen und schätzen gelernt hatte. Eine Frau, die für ihren unermüdlichen Einsatz für Hilfsbedürftige 1997 vom italienischen Staat zur &quot;Frau des Jahres&quot; ernannt worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An einem heißen Julinachmittag wartete ich im Cafè am &quot;See&quot; darauf, Maria zu treffen, die, als sie eintraf, mich herzlich und fest einige Minuten umarmte. Nachdem sie mein keines Geschenk für sie ausgepackt hatte, setzte sie sich neben mich und forderte mich auf, ihr fest in die Augen zu schauen. In dem Moment hatte ich das Gefühl,als habe ein schweres Gewicht meinen Körper verlassen und mich überkam eine große Schwäche. Maria ließ sofort ein paar Süßigkeiten für mich bringen, um meinem Körper etwas Energie zuzuführen. &quot;Diese Schwächezustände wirst du noch des öfteren haben, es handelt sich um eine Reaktion deiner Zellen&quot;, erklärte sie mir mit dem bezaubernsten Lächeln dieser Welt. Eine Kontrolluntersuchung im Krankenhaus ergab, dass sich das Geschwulst um 80% verkleinert hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Monaten begleitete mich Maria Schritt für Schritt in meinem Heilungsprozess und gab mir die nötigen Anweisungen, um ein normales Leben führen zu können. Unsere Begegnungen waren immer herzlich und freundschaftlich und jeder konnte sehen, wie meine Heilung voranschritt. Durch eine gesunde Lebensführung und eine richtige Ernährung wurden im Laufe der Jahre auch noch die restlichen 20% der Geschwulst abgebaut und ich wurde wieder ganz gesund. Die Ärzte hatten keine wissenschaftliche Erklärung dafür und hielten meine Heilung für ein Wunder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst jetzt begriff ich, dass Maria mich geheilt hatte, ohne dass jemand in unserer Umgebung es wahrgenommen hatte. Es war etwas, dass nur zwischen uns beiden stattgefunden hatte, als sei es das normalste dieser Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei weitere Spontanheilungen habe ich selber miterlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich saß gerade  mit deutschen Freunden beim Essen im Restaurant am &quot;See&quot;, als eine der Bekannten sich an den Kopf fasste und ein erstauntes &quot;Oh&quot; ausrief. Wir wussten, dass sie an dem Tage an heftigen Kofschmerzen litt, die chronischer Natur waren. Sie meinte, etwas Schwarzes aus ihrem Kopf habe herauskommen sehen und ihre Schmerzen seien verschwunden. Sie kamen während der ganzen Urlaubszeit auch nicht wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderer Fall ereignete sich auf unserem Bauernhof bei San Marino. Eine Nachbarin kam mich besuchen,um mir zu sagen,sie müsse sich am nächsten Tag einer schweren OP unterziehen. Ich versuchte, ihr etwas Trost zu spenden und sprach von Gott. Sie wurde plötzlich ganz steif und blass und meinte, sie müsse unbedingt nachhause.&lt;br /&gt;
Nach ein paar Tagen kam sie wieder, strahlend. Die OP würde nicht stattfinden, denn die Symptome seien komplett verschwunden. Und dann erzählte sie mir, dass sie auf dem Nachhauseweg nach ihrem Besuch bei mir plötzlich einen Schlag in den Rücken erhalten habe. Als sie sich umdrehte, sah sie eine schwarze Wolke hinter sich, sonst nichts bzw. niemanden. Ihre Schmerzen seien komplett verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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    <dc:creator>jako20</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 jako20</dc:rights>
    <dc:date>2007-01-01T17:31:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://jako201.twoday.net/stories/3119958/">
    <title>Und dann hüllte sie sich in Schweigen...........</title>
    <link>http://jako201.twoday.net/stories/3119958/</link>
    <description>oder: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;es kommt immer anders als man denkt.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Glaubenssatz hat mich seit meiner Kindheit begleitet, aber nie war er so omnipräsent wie in den letzten Monaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das einzige, was noch fahrplanmäßig ablief, war meine Reise und der Möbeltransport, auch wenn wir beim Einladen feststellen mussten, dass der Platz im Transporter nicht für alle meine Sachen ausreichte und ich einige schöne Stücke zurücklassen musste, für die ich aber sofort hocherfreute Abnehmer fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends um neun kamen wir mit zwei Stunden Verspätung am &quot;See&quot; an, wo wir von einem guten Freund empfangen wurden. Aber von den Helfern, die uns beim Ausladen helfen sollten, keine Spur. Sie hatten nicht so lange warten können, da sie anderen Verpflichtungen nachgehen mussten. Aber zwei weitere gute Freunde waren eingetrudelt und so schafften wir es doch, dass ich noch am selben Abend mein Zimmer beziehen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen hatte ich nun erfahren, dass außer unserer Vizepresidentin und dem Freund, der uns empfing, keiner am &quot;See&quot; wusste, dass ich kommen würde, denn die Dame war sehr schwer erkrankt und hatte niemanden von meinem Kommen in Kenntnis setzen können. Und nicht nur das - der &quot;See&quot; mit allen seinen Strukturen wird von Grund auf erneuert und für neue Aktivitäten erweitert. Das bedeutet für mich, dass ich vorläufig mit einem für meine Bedürfnisse zu kleinem Zimmer vorlieb nehmen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich so vernünftig gewesen wäre, mich noch einmal telefonisch zu vergewissern, dass meinem Kommen nichts im Wege stünde, hätte ich natürlich mit meinem Umzug einen günstigeren Zeitpunkt gewählt. Dass die Präsidentin einen sehr überraschten Ton am Telefon gehabt hatte, hatte ich irgendwie nicht wahrgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Tage lang war mir alles egal, denn ich widmete mich meinen deutschen Freunden und freute mich darüber, dass es ihnen so gut bei uns gefiel. Erst, als sie wieder fort waren, wurde mir klar, wie schwierig meine Lage war, denn wegen der geplanten Umbauten mussten alle Ehrenamtlichen ausziehen und hatten alle mit ihrem eigenen Wohnungswechsel zu tun. Nun,ich richtete mich ein so gut es ging, aber hatte durch die Strapazen viel Energie verloren. Dann war auch noch die kleine Graziella unglücklich gestürzt und sich dabei den Oberschenkel gebrochen. Das hatte mich seelisch ziemlich mitgenommen, sodass meine jungen Freunde Maria Giovanna und ihr Mann Ivano mir anboten, über den Winter zu ihnen zu ziehen. Sie hatten gerade ein Haus ganz in der Nähe bezogen und luden mich sowieso jeden Tag zum Essen ein damit ich wieder zu Kräften kommen sollte. Ich nahm das Angebot dankend an, weil ich wusste, dass es von Herzen kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maria Giovanna hat mich mit ihren köstlichen Gerichten wieder hochgepäppelt, sodass ich wieder lange Spaziergänge machen kann. Eine Kur mit Schwedenbitter hat mir auch meine Hüftschmerzen genommen sodass ich ganz zuversichtlich dem Winter entgegen sehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Einzige was ich bis vor drei Tagen nicht geschafft hatte war, eine Internetverbindung herzustellen. Am &quot;See&quot; ist es erst möglich, wenn der Umbau fertig ist und ich meine endgültige Bleibe beziehen kann. Bei M.G. ist kein Festanschluss vorhanden. Einen solchen zu beantragen ist sehr kosten- und zeitaufwendig. Die meisten Italiener benutzen sowieso nur das Handy.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Weihnachtstag - wann wohl auch sonst - kam einer anderen Freundin, bei der ich zum Essen eingeladen war, in den Sinn, dass sie einen Anschluss ohne Telefonnetz hätte und das müsste auch bei mir klappen. Sie lieh mir ihren Laptop und einer sogenannten PC-Karte und ich probierte die Sache am &quot;See&quot; aus, wo ich gerade die Weihnachtszeit verbringe. Und siehe da - es klappt hervorragend! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ist meine Welt so heil, wie sie heiler kaum sein kann. Ich sitze gerade mit dem geliehenen Laptop (ein eigener wird auch kommen) gemütlich in unserer großen Wohnküche, während Gianni und Livia Ravioli herstellen für das Neujahrsessen mit den Kindern. Sollte ich nicht irgendwo eingeladen sein, haben sie mir auch welche versprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ciao bis zum nächsten Mal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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    <dc:creator>jako20</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 jako20</dc:rights>
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  <item rdf:about="http://jako201.twoday.net/stories/2598919/">
    <title>Bald ist es wieder so weit...</title>
    <link>http://jako201.twoday.net/stories/2598919/</link>
    <description>&lt;b&gt;Während ich bibbernd vor Kälte an meinem PC sitze und mich ärgere, dass ich schon alle Winterklamotten eingepackt habe, will ich nur sagen, dass der Countdown läuft. In genau 18 Tagen werde ich wieder am &quot;See&quot; sein, um dort für immer zu  bleiben.&lt;br /&gt;
Seit Wochen bin ich am Aussortieren, Wegwerfen, Verschenken und Packen, denn nun werde ich mich ja stark verkleinern. D.h. ich verlasse eine große Wohnung und ziehe in ein Betreutes Wohnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Möbel-Transport ist geregelt, nun organisiere ich noch, wie ich selber hinunterfahre. Eigentlich war die Reise per Zug geplant, aber nun wollen ein paar Freundinnen mich im Auto mitnehmen, denn sie sind gespannt, wo sich mein künftiges Leben abspielen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf bald und ein Ciao an alle, die hier vorbeischauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
jako&lt;/b&gt;</description>
    <dc:creator>jako20</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 jako20</dc:rights>
    <dc:date>2006-08-30T02:08:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://jako201.twoday.net/stories/1939686/">
    <title>Das Musical &quot;Chiara di Dio&quot;</title>
    <link>http://jako201.twoday.net/stories/1939686/</link>
    <description>Das Musical &quot;Chiara di Dio&quot;, das am 29. April im Theater unseres Dorfes &quot;am See&quot; von der &quot;Compagnia di Carlo Tedeschi&quot; vorgeführt wurde, handelt von dem Leben und Leiden und dem Wirken der Heiligen Clara, der Begründerin des Frauenzweigs des Franziskanerordens, der sogenannten Klarissen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;97&quot; alt=&quot;1mh-4i&quot; width=&quot;97&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/jako201/images/1mh-4i.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Clara, die zeitlebens mit Franziskus von Assisi zutiefst im Glauben verbunden war, ist die erste Frau in der Kirchengeschichte, die eine eigene Ordensregel verfasst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;214&quot; alt=&quot;1mh-4f&quot; width=&quot;230&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/jako201/images/1mh-4f.jpg&quot; /&gt; Basilica Santa Chiara&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufführung war ein aufwühlendes Ereignis, das keinen der Zuschauer unberührt gelassen hat. Einzigartig schöne und zu Herzen gehende Bilder und Szenen, das grosse Können der Tänzer und die sensibel dargestellte tiefe Gläubigkeit der Heiligen Clara werden mir unvergessen bleiben. Noch nie habe ich eine so künstlerisch wertvolle Darstellung von dem &quot;Bösen&quot; dieser Welt und seiner Ueberwindung durch die Liebe zu Jesus Christus miterleben dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beschreibung  in deutsch  auf &lt;a href=&quot;http://www.heilenmitkohljak.de/chiaradidio.html&quot;&gt;http://www.heilenmitkohljak.de/chiaradidio.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Bilder vom Musical kann man auf &lt;a href=&quot;http://www.chiaradidio.it&quot;&gt;http://www.chiaradidio.it&lt;/a&gt; ansehen.</description>
    <dc:creator>jako20</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 jako20</dc:rights>
    <dc:date>2006-05-09T16:37:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://jako201.twoday.net/stories/1897129/#2007388">
    <title>Nachtrag</title>
    <link>http://jako201.twoday.net/stories/1897129/#2007388</link>
    <description>Liebe Ilse Schäfer,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für eine deutschsprachige Senioren-WG könnte man z.B. Workshops für alternative Heilmethoden organisieren. Wenn Sie in dieser Richtung Ideen haben, dann würde es mich freuen, wenn Sie  hier darüber berichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Grüße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jakobe Jakstein</description>
    <dc:creator>jako20</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 jako20</dc:rights>
    <dc:date>2006-05-15T12:28:40Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://jako201.twoday.net/stories/1897129/#2007298">
    <title>Liebe Ilse Schäfer</title>
    <link>http://jako201.twoday.net/stories/1897129/#2007298</link>
    <description>Ich danke Ihnen für Ihre Antwort und da ich in Zukunft vor allem die Wintermonate am &quot;See&quot; verbringen werde, haben wir sicher einmal die Gelegenheit, uns dort zu begegnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Einwand oder Vorschlag, den Senioren eine günstige Alternative zum Wellnesscenter zu bieten, ist genau eine der Aufgaben, die ich mir für meinen Aufenthalt dort stelle. Sie soll aber nicht nur erschwinglich sein, sondern zumindest für die Vereinsmitglieder bzw. den Insassen des Dorfes kostenlos. Da unser Dorf ein Ort des ständigen Wachstums ist und seit 25 Jahren ohne irgendwelche Fördermittel auskommen musste, ist das Umsetzen jeder Neuheit außer den finanziellen Gesichtspunkten vor allem  eine Frage der Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich Ende September - anfangs Oktober wieder in meine Senioren-WG einziehen werde, wird man in diesem Weblog wieder von mir hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Lieben Grüßen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jakobe Jakstein</description>
    <dc:creator>jako20</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 jako20</dc:rights>
    <dc:date>2006-05-15T12:18:49Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://jako201.twoday.net/stories/1975013/">
    <title>Eine Kur im &quot;Wellnesscenter Villa Leri&quot;, Italien</title>
    <link>http://jako201.twoday.net/stories/1975013/</link>
    <description>Als ich am 19. April 2006 am &quot;Kleinen See&quot; in dem Kurhotel Villa Leri zu einer Therapie zur Wiedergewinnung des psychischen und physischen Gleichgewichts  eintrudelte, war ich am Ende meiner Kräfte. Ich hatte ein Jahr Stress und chronische Überarbeitung hinter mir (sowas kann es auch mit 79 Jahren noch geben) und sehnte mich nur danach, zu relaxen und mich verwöhnen zu lassen durch eine Ganzkörper-Reflexzonen-Therapie, Massagen und natürliche Gesichtsbehandlungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Maß voll zu machen, stürzte ich gleich die erste Nacht im Badezimmer des Hotels, wobei ich mir unter anderem das linke Handgelenk anknackste. Der leitende Arzt und Kurdirektor schlug mir bei der Eingangsvisite vor, den Arm röntgen zu lassen, aber ich bat ihn, damit zu warten, denn ich würde mich lieber selber mit Kohl behandeln (siehe auch meine Homepage &lt;a href=&quot;http://www.heilenmitkohljak.de)&quot;&gt;http://www.heilenmitkohljak.de)&lt;/a&gt;. Womit ich auch noch den selben Tag begann und schon nach 2 Tagen meinen Arm und das Handgelenk ohne größere Schmerzen bewegen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem wir meine Kur im Einzelnen besprochen hatten, wobei ich meine speziellen Wünsche äußerte, bat ich den Arzt, mir wieder meine gewohnten Kräfte zurückzugeben. Angesichts meiner großen Schwäche und meines Alters machte er mir allerdings keine zu großen Hoffnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;252&quot; alt=&quot;Carmen2&quot; width=&quot;195&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/jako201/images/Carmen2.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Dies ist Carmen, die Leiterin des Kosmetikcentrums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich nach einer Reihe von herrlichen Behandlungen am letzten Tage meines 16-tägigen Aufenthaltes mit meinen Kindern und Freunden im Garten das Mittagessen einnahm, spürte ich, dass mir meine alten Kräfte wieder zurückgegeben worden waren, ja mehr noch:&lt;br /&gt;
sogar meine Augen hatten erheblich an Sehschärfe zugenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;240&quot; alt=&quot;P1010041&quot; width=&quot;320&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/jako201/images/P1010041.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem Gefühl großer Dankbarkeit trat ich am nächsten Tage meine Heimreise an. An diese unvergesslichen Tage werde ich noch lange zurückdenken.</description>
    <dc:creator>jako20</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 jako20</dc:rights>
    <dc:date>2006-05-14T16:09:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://jako201.twoday.net/stories/1897129/#1956761">
    <title>Ilse Schäfer</title>
    <link>http://jako201.twoday.net/stories/1897129/#1956761</link>
    <description>Zu Ihrem italienischen Tagebuch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahlheimat am &quot;kleinen See&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich glaube es wird in unserer heutigen Zeit immer wichtiger  sinnvolle und kreative Lebensorte fürs Alter - wir nennen so etwas üblicherweise Senioren-Wohngemeinschaften - zu gründen. Alters- oder Hospitzheime sind m.E. Notlösungen aber keine echten Alternativen, wobei ich solche Einrichtungen um Gottes Willen nicht degradieren möchte, aber sie werden der Würde des Menschen nur unzureichend gerecht. Um solche avantgardistischen Alters-Zukunfts-Visionen zu realisieren braucht man mutige, freie, inspirierte, weise und humorvolle Menschen. &lt;br /&gt;
Ihr Plan von diesem Dorf mit all seinen vielen Möglichkeiten für jung und alt, bemittelte und weniger bemittelte usw. gefällt mir ausgesprochen gut. Dies deckt sich mit meiner seit langen Jahren im Hinterstübchen versteckten Idee von einem Leben im Alter mit Gleichgesinnten völlig überein. Natürlich stellt das Leben in einer Gemeinschaft immer eine gewisse Herausforderung dar, aber was wäre das Leben ohne solche Lernschritte? Wie Sie schreiben, handelt es sich bei dieser Senioren-WG um ein katholisches Zentrum mit ökumenischer Ausrichtung; das finde ich sehr wichtig. Auch das bestehende Wellnesscenter am Lago di Montecolombo ist eine tolle Sache, obwohl ich der Ansicht bin, &lt;br /&gt;
dass ein kleines alternatives Behandlungszentrum mit erschwingliches Preisen und sehr auf die individuellen Bedürfnisse der älteren Herrschaften ausgerichtet, eine wichtige Ergänzung sein könnte. Auch finde ich den Kräuteranbau, die Verarbeitung und evtl. Vertrieb eine interessante Bereicherung. So kann jeder Mann-Frau seine Talente einbringen. Ich würde mir gerne persönlich diesen wunderbaren Ort am &quot;kleinen See&quot; mal anschauen um an der Realisation &quot;deutsch-europäische Senioren-Residenz&quot; mit zu arbeiten. &lt;br /&gt;
Alles Liebe und Gottes Segen&lt;br /&gt;
Ilse Schäfer</description>
    <dc:creator>ilse Schaefer</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 ilse Schaefer</dc:rights>
    <dc:date>2006-05-12T20:36:24Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://jako201.twoday.net/stories/1897129/">
    <title>Der &quot;Kleine See&quot;, meine Wahlheimat</title>
    <link>http://jako201.twoday.net/stories/1897129/</link>
    <description>Nachdem ich am 20. April im Wellnesscenter von Lago di Montecolombo, von den Bewohnern des Dorfes der Stiftung &quot;Fondazione Leo Amici&quot; liebevoll &quot;der kleine See&quot; genannt, eine längere Entspannungskur angetreten bin, hatte ich die Idee, von meinen Erlebnissen zu erzählen. Seit 24 Jahren bin ich Mitglied eines Vereins, der die Stiftung unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es fing gleich gut an, denn in der ersten Nacht, die ich im Hotel verbrachte, stürzte ich im Badezimmer, wobei ich mir das linke Handgelenk angebrochen habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ich durch dieses Missgeschick pflegebedürftig war, sollte ich nicht allein wohnen und so landete ich in einer kleinen Senioren-WG, die aus vier Mitbewohnern besteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind Gianni (77) und seine Frau Livia (72 und fast blind) und Graziella (73 und ebenfalls fast blind) und meine Wenigkeit (79). Gianni sorgt rührend für&apos;s leibliche Wohl, das heisst er bekocht uns mittags und abends. Ausserdem kümmert er sich nachmittags ehrenamtlich (wie die meisten, die hier arbeiten) um unser Museum. Eine jüngere Nachbarin kommt mein Zimmer und das Bad sauber halten und für alles, was ich sonst noch nötig habe, sind immer liebenswerte junge Menschen bereit, mir zu helfen. Noch nie in meinem Leben hatte ich es so bequem!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeden Tag bekomme ich ein bis zwei Reflexzonen-Ganzkörper-Behandlungen und die sind ein wahrer Hochgenuss. Die ersten Tage war ich immer nur müde, aber nun fühle ich mich von Tag zu Tag ausgeruhter. Wenn das Wetter schön ist (bis heute war es das immer) gehe ich entweder an unserem kleinen See spazieren oder setze mich in den Garten und mache meine Mudras oder lese. Meistens kommt mich jemand besuchen und dann gibt es immer viel zu erzählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hurra, hurra, der Computer ist da!&lt;br /&gt;
Das war vielleicht eine lange und schwere Geburt!&lt;br /&gt;
Ein PC musste gefunden werden, ein geeigneter Platz in meiner WG, ein Computertisch, und zum Schluss auch noch die Genehmigung der Telekom. Für alle technischen Probleme habe ich einen &quot;PC-Engel&quot;,  ein ganz lieber junger Spanier, der in seiner Freizeit abends bei mir vorbeikommt, um mir alles so einzurichten, wie ich es brauche. Gerade entdecke ich, das er mir den Browser für deutsch eingestellt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit sich herumgesprochen hat, dass in der Alten-WG jemand ist, der sich mit Internet auskennt, haben schon viele junge Frauen und Mädchen ihren Besuch bei mir angesagt *ggg* . Mehrere wollen bei mir lernen. Aber erstmal muss ich mich noch erholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe schon vielen jungen oder jüngeren Freunden von den Mudras erzählt. In den nächsten Tagen kommt das Buch, das auch ich habe, auch auf italienisch heraus. Dann wird hier eine Mudra-Manie ausbrechen!!! Denn alle Vereinsmitglieder möchten sich nur mit natürlichen Mitteln und Methoden behandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Am See&quot;, 29. April&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist noch früh am Morgen und solange die anderen noch schlafen, nütze ich die allgemeine Ruhe, um ein paar Worte in mein Tagebuch zu schreiben. Das Zimmer, in dem der PC steht, ist nämlich ein Teil eines grossen Wohn-Ess und Küchenbereiches, in dem sich unser Leben abspielt, wenn wir uns nicht anderswo im Dorf (Dörflein) aufhalten. Jetzt, wo es mir jeden Tag besser geht und ich den Computer habe, halte ich &lt;br /&gt;
mich auch immer weniger in meinem Zimmer auf. Eigentlich nur noch nach den Behandlungen, weil ich dann immer sehr müde bin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist Samstag und irgendwann wird mein Sohnemann eintrudeln. Ich bin vormittags aber mehrere Stunden mit Anwendungen beschäftigt. Nachmittags will ich mich gut &lt;br /&gt;
ausruhen, denn heute Abend findet ein Musical statt, das ich unbedingt sehen möchte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer WG zu leben, ist auch etwas, was gelernt werden will. Ich sah einmal eine Sendung bei Arte über eine Hamburger Senioren-WG, die mit grossem Elan, Begeisterung und Erwartungen testmässig gegründet worden war. Leider hatte ich die letzte Folge verpasst, aber wie man mir erzählte, ist sie in Wirklichkeit nie zustande gekommen, weil ein Zusammenleben anscheinend nicht möglich war. Es wird immer gesagt, dass sowas nur klappen kann, wenn die verschiedenen Mitglieder unter einander befreundet sind. Ich selber bin nun davon überzeugt, dass es in jedem Fall eine grosse Herausforderung bedeutet, friedlich und harmonisch zusammenzuleben und dass Freundschaft allein noch keine Garantie für einen Erfolg bietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meiner momentanen WG, die sich &quot;Casa Meta&quot; nennt, was soviel wie &quot;Haus am Ziel&quot; (oder so ähnlich) bedeutet, lebe ich mit Menschen zusammen, die ich bisher nur flüchtig kannte, von denen ich aber von ihrem grossen ehrenamtlichen Einsatz über fast drei Jahrzehnte hinweg in dieser gemeinnützigen Struktur Bescheid weiss. Was uns verbindet, ist erstens unser Glaube und zweitens unsere Treue gegenüber diesem Dorf, das wir alle gewollt haben und das wir lieben. Ausserdem sind wir alle vier gewillt, unser Bestes auch in unseren kleinen Gemeinschaft zu geben. Das bedeutet oft, die eigene Person zum Wohle aller hintenan zu stellen. Und genau das versuche ich zu lernen und muss sagen, in einer Woche hat es zwischen uns noch nie auch nur die kleinste Differenz gegeben. Und da jeder von uns die gleiche Arbeit an sich leistet, wird es auch weiterhin klappen. Davon bin ich überzeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich mit all meinen &quot;verrückten&quot; Angewohnheiten bin sicher eine gewöhnungsbedürftige Mitbewohnerin. Es liegt an mir, mich zurückzuhalten, wenn es nötig ist und Rücksicht auf die Bedürfnisse der anderen zu nehmen. Also ein Lernprozess wie es das ganze Leben sowieso ist oder wie ich es immer gesehen habe. Aber auch die anderen fühlen sich durch meine Vielseitigkeit angeregt und wir haben viel Spass miteinander. Ausserdem habe ich oft Besuch von jüngeren Freundinnen, was Leben in die &quot;Bude&quot; bringt. Naja, und Internet im gemeinsamen Wohnzimmer ist natürlich DER Knüller. Auch wenn die zwei Frauen nicht daran teilnehmen können, sind sie stolz, dass in IHREM Haus ein PC steht und von allen Besuchern bewundert wird. Nicht der PC an sich, sondern die Tatsache, DASS er hier steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lago di Monte Colombo, 28. April, Fortsetzung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während meine WG-Mitbewohner das Mittagessen vorbereiten (Forelle im Ofen, gedünstete Artischocken) und ich auf meine Behandlung warte, nütze ich die Zeit, ein paar Zeilen zu schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gestern hat mir ein Vereinsmitglied, Stefano, von seinen 4 Adoptivkindern erzählt. Seine beiden Töchter sind schon erwachsen. Als ein Pfarrer ihnen von verwahrlosten Kindern in Brasilien und Bangladesh berichtete, konnten sie nicht widerstehen und übernahmen die Patenschaft für vier kleine Babys, die nun schon alle zur Schule gehen und vorbildliche Schüler sein sollen. Eines Tages hoffen sie, sie alle wenigstens einmal besuchen zu können. Stefano ist ein einfacher Fabrikarbeiter und seine Frau geht putzen, um den eigenen Töchtern das Studium zu ermöglichen. Die Patenschaft für Brasilien und Bangladesh kostet nur &#8364; 12,50 pro Kind und Monat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine grösste Schwierigkeit hier &quot;am See&quot; ist, zweisprachig zu funktionieren. Es ist für mich leichter, das Italienisch aufzufrischen, als nicht das Deutsch zu vergessen. Besonders nachts, wenn ich mal nicht schlafen kann, denke ich mal in einer Sprache mal in der anderen. Das wird sich wohl mit der Zeit einpendeln hoffe ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn dass ich hierher übersiedele ist nun beschlossene Sache. Es warten viele Aufgaben auf mich, sodass ich mich nie langweilen werde.</description>
    <dc:creator>jako20</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 jako20</dc:rights>
    <dc:date>2006-04-30T14:54:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://jako201.twoday.net/stories/1927361/">
    <title>Mein letzter Tag am &quot;See&quot;</title>
    <link>http://jako201.twoday.net/stories/1927361/</link>
    <description>Vor unserer WG war heute Morgen ein Bauernmarkt (jeden Sonntag) von den Produkten, die auf unserem Bauernhof hergestellt werden und natürlich alle biologisch sind. Aber ich hatte das Treiben nur im Schlaf wahrgenommen, denn nach einer fast schlaflosen Nacht  musste  ich doch einiges nachholen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald wandere ich hinunter zum Hof, um dort mit meinen Kindern im &quot;Wagone&quot; zu Mittag zu essen. Das Essen dort ist besonders lecker für meine Begriffe, da sehr bekömmlich mit vielen Wild-Kräutern und Gemüsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &quot;Wagone&quot; ist ein alter Eisenbahnwagen, der zu einer sehr gemütlichen Gaststätte umgewandelt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute sind alle Restaurants in unserem Dorf ausgebucht, denn hier feiern viele Familien aus der Umgebung die Erste Kommunion ihrer Kinder. Das ist immer ein grosses Fest in diesem Lande.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgen Mittag heisst es dann für mich Abschied zu nehmen, aber ich weiss ja, dass ich spätestens im Herbst wiederkomme und dann vielleicht den ganzen Winter hier verbringen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ciao&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jakobe</description>
    <dc:creator>jako20</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 jako20</dc:rights>
    <dc:date>2006-05-07T10:15:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://jako201.twoday.net/stories/1919177/">
    <title>Die letzten Tage am &quot;See&quot;</title>
    <link>http://jako201.twoday.net/stories/1919177/</link>
    <description>Meine Urlaubstage gehen zuende, zuhause erwarten mich wieder die gewöhnlichen Pflichten des Alltags, auf die ich keinerlei Lust verspüre. Zu sehr habe ich mich daran gewöhnt, dass mir alles aus der Hand genommen wurde und ich mich nur um mein Wohlergehen kümmern brauchte.&lt;br /&gt;
Aber...ich weiss ja, dass ich bald wiederkommen kann (der Zeitpunkt steht noch nicht fest) und ich dann auch nicht wieder Abschied nehmen muss. Die Aussicht, hier für immer leben zu können, wird mir auch die Kraft geben, die nächsten Monate leicht zu überwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was kann ich abschliessend über diesen Ort und mein Leben hier sagen, ausser dem, was ich schon erzählt habe? Dass er auf Jung und Alt wie ein Magnet wirkt, wie ein Jungbrunnen für Körper, Geist und Seele, dass er jeden Tag  Ueberraschungen bereithält, dass sich keiner hier einsam oder verlassen fühlt, dass es sowas wie Generationskonflikte nicht gibt und noch vieles andere mehr.Ich kann es gar nicht alles aufzählen. Für mich persönlich sehe ich soviele Perspektiven vor mir, sodass ich auch die letzten Jahre meines Lebens mich nie langweilen werde. Ideen und Pläne habe ich genug und hier gibt es junge Menschen die, wenn es denn sein soll, helfen werden, sie zu verwirklichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für heute mache ich Schluss und sage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ciao&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jakobe</description>
    <dc:creator>jako20</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 jako20</dc:rights>
    <dc:date>2006-05-05T07:20:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://jako201.twoday.net/stories/1911505/">
    <title>Am &quot;See&quot; 3. Mai</title>
    <link>http://jako201.twoday.net/stories/1911505/</link>
    <description>Durch den regen Austausch mit den verschiedensten Menschen hier, fühle ich mich sehr bereichert, denn von jedem kann ich wieder etwas lernen. So zum Beispiel, wie wichtig es ist für das eigene Wohlbefinden, alles was man macht, mit Freude zu tun und  im richtigen Masse (es gibt hier kein sz). Besonders das Letztere habe ich in meinem Leben immer wieder missachtet. Jetzt aber, wo die Kräfte aus Altersgünden schwinden, erkenne ich, welchen Raubbau ich aus Leichtsinn an mir getrieben habe. Die Folge waren immer Krankheiten oder sonstige Leiden. Aber auch das rechtzeitige Innehalten will gelernt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute Nacht lag ich einige Stunden wach (hatte nachmittags zuviel geschlafen) und da fiel mir wieder ein, dass ich vor Jahren zusammen mit einem jungen Architekten einen Plan für einen botanischen Garten erstellt hatte. Zusammen hatten wir uns  verschiedene alte Gärten angeschaut und auch die dazugehörigen Gebäude und Einrichtungen zum Trocknen, Lagerung, Verarbeitung und Ausstellung der Pflanzen. Natürlich wälzte ich auch alte Bücher und Schriften, machte auf grund unserer Recherchen einen Plan, den mein junger Freund dann zu einem Poster vergrösserte und farblich gestaltete. Bevor die Arbeit hier im Archiv landete (es waren keine Gelder und die nötigen Arbeitskräfte da, um so ein Projekt auszuführen), hatten wir aber die Gelegenheit, zwei Funktionären der UNO, die gerade hier zu Besuch waren, diese Arbeit zu zeigen. Ihre Begeisterung darüber freute uns natürlich sehr.&lt;br /&gt;
Jetzt, seit ich hier bin, kommt mich aber fast täglich eine Nachbarin besuchen, die sich in Kräuterkunde ausgebildet hat und sich nun intensiv mit dem Thema der Anpflanzung,  Lagerung und Anwendung von Heilkräutern befasst, um auf dem Gelände der Stiftung eine eigene Produktion von Heilpflanzen einzurichten. Da auch der Anbau von Heilpflanzen von vielen &quot;schwarzen Schafen&quot; unterwandert ist und  es fast unmöglich ist, alles und überall gebührend zu kontrollieren, halte ich dieses Projekt für sehr wichtig. Vor allem macht es die Stiftung unabhängig von irgendwelchen absurden Gesetzen, die den freien Verkauf von Kräutern und deren Derivate unterbinden wollen, wie es bereits in den USA der Fall sein soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist zum ersten Mal wieder ein strahlender, warmer Tag, während das Wetter der letzten Tage trüb und ungemütlich war. Nun kann es eigentlich nur besser werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ciao ciao sagt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jakobe</description>
    <dc:creator>jako20</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 jako20</dc:rights>
    <dc:date>2006-05-03T15:27:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://jako201.twoday.net/stories/1907447/">
    <title>2. Mai am &quot;See&quot;</title>
    <link>http://jako201.twoday.net/stories/1907447/</link>
    <description>Es war ein bewegter Tag heute für mich. Morgens hatte ich zwei Behandlungen, von denen die eine von der Musik eines neuen Musicals begleitet wurde. Das Thema ist &quot;Padre Pio&quot; und die Uraufführung ist Ende Mai am Wallfahrtsort San Giovanni   Rotondo. Meine Therapeutin, eine langjährige Freundin, ist die Mutter des Komponisten. Die Musik wird von Musikern aus dem Orchester von Enrico Morricone gespielt, der ja auch bei uns ein Begriff ist. So habe ich doppelt genossen: die wohltuende Gesichtsmassage (natürliches Facelifting, &lt;a href=&quot;http://www.villaleri.it/de/prom.htm&quot;&gt;http://www.villaleri.it/de/prom.htm&lt;/a&gt;) und eine wunderbare, zu Herzen gehende Musik. Den Komponisten habe ich übrigens kennengelernt, als er 11 Jahre alt war und mir sehr einprägend erklärte, wie man mit den negativen Kräften fertig wird, sich vor ihnen schützt und sie bekämpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Mittagessen, für das die sehr liebe, halbblinde Livia Bandnudeln hergestellt hatte, die ganz köstlich waren, habe ich mich schlafen gelegt und wachte erst um 5 Uhr wieder auf. Um sechs kamen viele Senioren unseres Vereins auf Besuch und wir haben unter anderem über die Gemeinsamkeiten der Weltreligionen gesprochen (wir sind zwar ein katholisch ausgerichtetes Zentrum aber mit starker ökumenischer Prägung) und über die  wunderbare Heilung einer von uns, die sich nach langer Leidenszeit durch Selbstheilung und ihres festen, unerschütterlichen Glaubens von einem schweren Unterleibleidens befreien konnte. Natürlich zum grössten Erstaunen der Schulmediziner, die sie über Jahre hindurch untersucht und beobachtet hatten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Abendessen wollte ich auch an dem abendlichen Gottesdienst (wie der heisst, weiss ich nicht auf deutsch) teilnehmen. Da ich die Lieder und Worte nicht kenne, habe ich nur zugehört. Die Stimmen von den meist jungen Menschen waren reine Streicheleinheiten für die Seele und ich habe alles sehr genossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun bin ich schon wieder müde und werde sicher gut schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher sage ich Buona Notte und ciao&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jakobe</description>
    <dc:creator>jako20</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 jako20</dc:rights>
    <dc:date>2006-05-02T20:08:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://jako201.twoday.net/stories/1902363/">
    <title>1. Mai am &quot;Kleinen See&quot;</title>
    <link>http://jako201.twoday.net/stories/1902363/</link>
    <description>Nun ist es schon Abend und die vielen Gäste, die von nah und fern auch mit Bussen gekommen waren, um den 1.Mai zu feiern, sind wieder abgereist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hatte es vorgezogen, die Stille zu geniessen. Nach einer Anti-Stressbehandlung heute morgen fühlte ich mich so fit wie noch nie und verbrachte den Rest des Vormittages im Garten, wo mir gleich ein guter Freund Gesellschaft leistete, den ich schon lange nicht mehr gesehen hatte. So verging die Zeit im Nu und ich musste mich sputen, um nicht zu spät zum Essen zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch den Nachmittag habe ich nur im Garten zugebracht oder bin mit Freundinnen spazieren gegangen, während die Jugend sich in anderen Teilen des Geländes getroffen hatten zum Picknik, zum Singen  und Tanzen. Aber das habe ich mir alles von meinem Sohn erzählen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meinen angeknacksten Arm reibe ich jeden Abend mit Kohlöl ein (zu Kohlwickeln hatte ich keine Lust mehr) und es geht ihm immer besser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mal sehen, was der morgige Tag bringen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ciao&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jakobe</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 jako20</dc:rights>
    <dc:date>2006-05-01T19:44:00Z</dc:date>
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